Handlungsfelder

Das Recht auf Bildung und Ausbildung

Das Recht auf Bildung beinhaltet, dass alle Kinder unabhängig ihres Aufenthaltsstatus Zugang zu kostenloser, qualitativ guter Schulbildung im Rahmen der obligatorischen Schulpflicht erhalten.  Kinder mit speziellen Bedürfnissen sollen entsprechende Förderung und Unterstützung erhalten. Der Staat hat die Pflicht, Lehrpersonen entsprechend auszubilden und darauf zu achten, dass die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen auf die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und auf die individuelle Begabung ausgerichtet wird. Ebenfalls ein wichtiges Ziel von Bildung ist, das Kind auf die Herausforderungen des Erwachsenenlebens vorzubereiten und ihm die Achtung der grundlegenden Menschenrechte sowie Toleranz gegenüber anderen Menschen zu vermitteln. Eine zentrale Rolle spielt daher die Bildungspolitik, welche diese Werte bei allen Massnahmen beachten sollte. Ebenso wichtig sind jedoch die Angebote der Gemeinden und Kantone in der ausserschulischen Bildung (z.B. offene Jugendarbeit), welche vor allem von privaten Trägerschaften angeboten werden.

Lesen Sie weiter:

Die UN-KRK im Wortlaut.

«Warum kommt Aatifa nicht mehr in die Schule?»

UN-Kinderrechtskonvention:
Art. 28, Recht auf Bildung
Art. 11, Schutz vor rechtswidriger Ausschaffung